Magen Darm

Magen-Darm-Beschwerden

Der Magen-Darm-Trakt des Menschen besteht aus zahlreichen komplexen Organen, die perfekt zusammenarbeiten müssen, damit die Verdauung beschwerdefrei funktioniert. Wenn dies nicht der Fall ist, können viele Ursachen der Grund sein. Die richtige Ernährung kann dazu beitragen, den Ablauf der Verdauung positiv zu beeinflussen. Vermeiden Sie nach Möglichkeit Speisen, die zu stark gewürzt sind, zu fettig oder salzig sind oder von denen Sie wissen, dass sie Ihrer Verdauung Probleme bereiten. Auch ausreichendes Kauen und genügend Bewegung, wie etwa der wohlbekannte Verdauungsspaziergang, können sich positiv auf die Verdauung auswirken. Ein Verdauungsschnaps wirkt sich eher kontraproduktiv aus. Sollten Verdauungsbeschwerden sehr stark oder häufig auftreten, sollen Sie diese mit uns oder Ihrem Arzt abklären. Wir beraten Sie gerne.

Einige der häufigsten Beschwerden im Magen-Darm-Bereich sind Magenschmerzen, Völlegefühl und Blähungen. Diese entstehen, wenn Magen und Darm nicht in der Lage sind, den Nahrungsbrei zu verarbeiten und in normaler Geschwindigkeit zu bewegen. Grund kann eine ungewohnte Nahrungszusammensetzung sein. Auch ausreichendes Kauen kann die Verdauung positiv beeinflussen. Eventuell können auch Erkrankungen des Magens zugrunde liegen. Krämpfe und Schmerzen im Darm, die sich unterhalb des Bauchnabels bemerkbar machen, haben nicht selten ähnliche Ursachen. Entzündungen im Darm oder andere Krankheiten können neben Schmerzen zu Veränderungen im Stuhl führen, die von Durchfall über Ablagerungen führen.

Blut im Stuhl kann auf Darmkrebs hinweisen, wobei rötlicher Stuhl auf Blutungen im Dickdarm, schwarzer Teerstuhl auf Blutungen im oberen Darmbereich und Magen hinweist. Bei Blut im Stuhl sollten Sie unverzüglich ärztlichen Rat einholen. Zusätzlich wird bei der Früherkennung von Darmkrebs nach kleinen, im Stuhl verborgenen Blutmengen gesucht.

Sodbrennen entsteht durch Rückfluss von Magensäure in die Speiseröhre. Während Medikamente diese neutralisieren können, kann die richtige Schlafposition nächtlichen Rückfluss im Bett verhindern. Häufig auftretendes Sodbrennen kann auf eine Schwäche der Muskulatur hindeuten und sollte untersucht werden. Besonders bei Frauen kann ein Herzinfarkt ebenfalls Symptome auslösen, die mit Sodbrennen verwechselt werden können.