Nahrungsergänzungsmittel für Gesundheit und Wohlbefinden

Persönliche Beratung zu Vitaminen, Mineralstoffen und Dosierung in Ihrer Neuen Apotheke
Bunte Vitamine und Früchte auf einem weißen Tisch suggerieren eine gesunde Ernährung.

Nahrungsergänzungsmittel können bei erhöhtem Bedarf, zur Vorbeugung oder bei einem nachgewiesenen Mangel sinnvoll sein. Sie ersetzen jedoch keine ausgewogene Ernährung und einen gesunden Lebensstil. Wir beraten Sie gerne zu geeigneten Präparaten, Ihrem persönlichen Bedarf und der richtigen Dosierung.

Zu den häufig verwendeten Nährstoffen zählen Folsäure, Eisen, Vitamin D3, B-Vitamine, Jod, Vitamin K2 und Vitamin C. Folsäure ist besonders für Zellteilung und Blutbildung wichtig und spielt in der Schwangerschaft eine große Rolle. Eisen unterstützt den Sauerstofftransport im Blut, während Vitamin D3 zum Erhalt normaler Knochen beiträgt.

B-Vitamine übernehmen wichtige Funktionen im Stoffwechsel. Jod unterstützt die Schilddrüse und kann insbesondere für Schwangere, vegan lebende Menschen oder Personen mit Laktoseintoleranz relevant sein. Vitamin K2 trägt zur normalen Blutgerinnung und Knochengesundheit bei.

Vitamin C unterstützt unter anderem das Immunsystem, die Wundheilung und das Bindegewebe. Eiweißpräparate werden vor allem bei erhöhtem Proteinbedarf oder zum Muskelaufbau genutzt.

Lassen Sie sich vor der Einnahme individuell beraten. So vermeiden Sie eine unnötige oder zu hohe Dosierung und finden ein Produkt, das zu Ihrer Ernährung und gesundheitlichen Situation passt.

Folsäure

Schwangere Frauen und Paaren mit Kinderwunsch dürfte das wasserlösliche Vitamin Folsäure ein bekannter Begriff sein. Beim ungeborenen Kind reduziert es die Gefahr von Fehlbildungen. Aber auch für Säuglinge, Kinder und Erwachsene ist eine tägliche Aufnahme von Folsäure wichtig. Es unterstützt Wachstumsprozesse und begünstigt die Zellteilung im Körper. Das Vitamin kann vom menschlichen Körper nicht selbst hergestellt werden, daher ist es wichtig, dass Sie Folsäure mit Ihrer Nahrung aufnehmen. Setzten Sie regelmäßig grünes Gemüse auf Ihre Speisekarte und ergänzen Sie diese mit Paprika, Tomaten, Vollkornprodukten und Nüssen. Wir von der Neuen Apotheke empfehlen Ihnen, das Gemüse schonend zu garen, damit das Vitamin beim Zubereiten nicht verloren geht. Nehmen Sie nicht genug Folsäure auf, kann es zu einer Blutarmut führen. Auch wenn Folsäure über die Nahrung in großen Teilen aufgenommen werden kann, ist es unter Umständen sinnvoll, zusätzlich Folsäure, zum Beispiel in Form von Tabletten, aufzunehmen. In der Schwangerschaft und bei dem Wunsch nach einem Kind wird Ihr Frauenarzt mitteilen, was die richtige Menge für Sie ist. Leiden Sie zu Beginn Ihrer Schwangerschaft und einem Folsäuremangel, können neben Fehlbildungen auch ungewollte Frühgeburten und Herzfehler begünstigt werden. In unserer Neuen Apotheke finden Sie entsprechende Tabletten und passende Präparate, um einem Mangel an Folsäure vorzubeugen. Wie bereits erwähnt, ist das wasserlösliche Vitamin aber unabhängig von Alter und Geschlecht für jeden Menschen wichtig, um körpereigene Prozesse in Gang zu halten. Eine Überdosierung mit Folsäure ist in der Praxis schwer möglich. Trotzdem ist es ratsam, wenn Sie über eine geplante Supplementierung von Folsäure mit uns oder mit Ihrem behandelnden Arzt sprechen. Einige Medikamente, die in der Krebs- oder Malariatherapie verwendet, können nicht gemeinsam mit Folsäurepräparaten eingenommen werden, da es zu Wechselwirkungen kommen kann. Hat Ihr Hausarzt Ihnen ein entsprechendes Rezept ausgestellt, können Sie in der Neuen Apotheke Ihr Medikament abholen.

Vitamin-B9-reiche Lebensmittel, arrangiert mit Orangen, Brokkoli, Rote Bete, Tomaten und einer B9-Karte
Eine Schwangere hält eine Pillenflasche neben einem Glas Wasser auf einem Fensterbrett.

Eisenmangel

Müdigkeit, verminderte Leistungsfähigkeit und blasse Haut – das sind die drei häufigsten Symptome eines Eisenmangels. In Ihrem Körper ist das Spurenelement Eisen wichtig für den Sauerstofftransport. Es wird über die Nahrung aufgenommen und gelangt so in den Blutkreislauf. Kam es in naher Vergangenheit zu Blutungen, kann ein erhöhter Bedarf an Eisen bestehen. Auch in der Schwangerschaft und nach einer Entbindung kann eine Supplementierung mit Eisen helfen, den erhöhten Eisenbedarf zu regulieren. In unserer Apotheke stehen wir Ihnen bei allen Fragen kompetent zur Seite und beraten Sie gerne umfassend, ob und welches rezeptfreies Medikament für Sie infrage kommt. Ein Eisenmangel oder eine Eisenmangelanämie, wie es in Fachkreisen heißt, kann eine Blutarmut begünstigen. Neuste Studien besagen, dass 30 % der Weltbevölkerung unter einer Blutarmut leiden. Der Körper kann nicht mehr genug rote Blutkörperchen herstellen. Die roten Blutkörperchen, auch Hämoglobin genannt, transportieren bei Bedarf Sauerstoff in die Körperzellen. Fehlt dem Körper das Spurenelement Eisen, kann das Hämoglobin nicht mehr richtig arbeiten. Eine mangelnde Zufuhr von Eisen wird vermehrt bei einseitiger Ernährung beobachtet. Leben Sie vegetarisch oder leiden Sie unter einer Ernährungsstörung kann eine zusätzliche Aufnahme von Eisen über Tabletten hilfreich sein. Sprechen Sie mit uns in der Neuen Apotheke – gemeinsam werden wir eine passende Lösung für Ihr Wohlbefinden finden. Einige Menschen können, trotz ausreichender Zufuhr, nicht genug Eisen aufnehmen und es kommt zu einem Mangel. Genauso wie der Eisenmangel kann sich ein Überschuss an Eisen negativ auf Ihren Körper auswirken. Wir empfehlen Ihnen, vor der Einnahme eines Eisenpräparats oder eines entsprechenden Medikaments Ihren Eisenwert genau bestimmen zu lassen. Insbesondere wenn Sie den Verdacht eines Eisenmangels haben, sollten Sie Ihren Hausarzt aufsuchen. Dieser kann durch eine ausführliche Auswertung Ihrer Krankengeschichte, Ihrer Lebens- und Essgewohnheiten und Ihren eingenommenen Medikamenten eine entsprechende Diagnostik erstellen. In unserer Apotheke können Sie sich die per Rezept verordneten Medikamente abholen.

Vitamin D3

Auch als Calciferol bezeichnet ist Vitamin D3 umgangssprachlich als das Sonnenvitamin bekannt, denn der Körper bildet den Großteil seines Bedarfes (80 bis 90%) bei Sonneneinstrahlung selbst. Nur 10 bis 20 % des Bedarfs können durch Nahrungsmittel gedeckt werden, denn nur wenige Lebensmittel wie fettiger Seefisch, Innereien, Eier und bestimmte Pilze enthalten nennenswerte Mengen dieses Vitamins.

Wie der Name andeutet, ist Vitamin D3 für die Aufnahme und den Transport von Kalzium zuständig. Es trägt deshalb entscheidend zu gesunden Knochen und einer stabilen Wirbelsäule bei. Zusätzlich ist es an der Bildung von Proteinen beteiligt. Neuere Studien legen ebenfalls einen Schutz gegen Virusinfektionen nahe. Ein Mangel an Vitamin D3 führt zu schwachen Knochen, in Extremfällen zu Fehlbildungen. Bei Kindern ist Rachitis eine Folge des Mangels, während Erwachsene an Osteomalazie erkranken können. Diabetes und Depressionen sowie weitere Krankheiten stehen im Verdacht, ebenfalls durch einen Mangel an Vitamin D3 ausgelöst zu werden.

In unseren Breiten kann Vitamin D3 nur in der Zeit zwischen März und Oktober und nur im Freien gebildet werden. Auch wenn der Körper über eine gewisse Speicherfähigkeit verfügt, führen unsere Lebensweise und starke Bewölkung im Sommer bei etwa der Hälfte der Bevölkerung zu einer nicht optimalen Versorgung mit diesem lebenswichtigen Vitamin.

Zwei lächelnde Personen mit bunten Surfbrettern am Strand im hellen Sonnenlicht
Ein bunter Buchstabe B aus Obst und Gemüse mit dem Wort „VITAMIN“ darunter auf weißem Hintergrund

Vitamin B

Die B-Vitamine sind eine Gruppe von wasserlöslichen Vitaminen, die entscheidend an der richtigen Funktion des Stoffwechsels beteiligt sind. Während manche B-Vitamine in allen Nahrungsmitteln vorhanden sind, findet man andere nur in bestimmten Nahrungsmitteln, häufig vor allem in tierischer Nahrung. Eine ergänzende Gabe kann deshalb vor allem für Vegetarier und Veganer sinnvoll sein.

Vitamin B1 (Thiamin) spielt eine wichtige Rolle im Kohlenhydratstoffwechsel der Zellen. Sein Vorkommen ist vor allem in der Silberhaut von Getreide, weswegen eine Ernährung mit Vollkornerzeugnissen einem Mangel effektiv entgegenwirkt. In Südostasien, wo für viele Menschen polierter Reis das Hauptnahrungsmittel ist, ist der Mangel an Thiamin besonders verbreitet und verursacht die Krankheit Beri-Beri.

Vitamin B2 (Riboflavin) trägt zur Hautheilung und einem gesunden Energiestoffwechsel bei. Außerdem unterstützt es die Hautheilungsprozesse. Es findet sich vor allem in Fleisch, Eiern und Milchprodukten. Ein Mangel macht sich durch kleine Risse in der Haut und Blutarmut bemerkbar.

Vitamin B3 (Nikotinsäure) trägt zum gesunden Stoffwechsel der Haut und Schleimhäute bei. Auch dieses Vitamin findet sich vor allem in tierischen Erzeugnissen. Bei einem Mangel entsteht die Krankheit Pellagra, bei welcher der gestörte Stoffwechsel der Haut zu schuppenden und nässenden Stellen führt.

Vitamin B5 (Pantothensäure) unterstützt die Bildung von gesunden Haaren und Nägeln und kräftigt das Immunsystem.

Vitamin B6 (Pyridoxin) ist für den Eiweißumbau unabdingbar und wird besonders während der Schwangerschaft oder bei Menstruationsbeschwerden benötigt.

Folsäure findet sich in Lebensmitteln wie Spinat oder Innereien und ist essenziell für die Blutbildung und die Zellteilung. Auch dieses Vitamin wird in erhöhtem Maße während der Schwangerschaft benötigt.

Vitamin B12 (Cobalamin) wird in erhöhtem Maße von in Wachstum befindlichen Kindern benötigt und trägt außerdem zur Zellteilung und Blutbildung bei. Anders als andere B-Vitamine kann es vom Körper bis zu 5 Jahre gespeichert werden. Es wird durch Mikroorganismen gebildet und findet sich deswegen vor allem in Fleisch und fermentierten Lebensmitteln wie etwa Miso.

Jod

Während elementares Jod als violetter Kristall vorkommt, ist das für den Menschen lebenswichtige, bioverfügbare Jod ein Salz, das in manchen Lebensmitteln ebenso vorkommt wie in speziell jodiertem Speisesalz. Ein gesunder Mensch benötigt 180 bis 200 Mikrogramm Jod am Tag, wobei die Speichermöglichkeiten für den Körper sehr begrenzt sind. Ein erhöhter Bedarf an Jod ist bei Schwangeren zu verzeichnen, die bis zu 50 % mehr Jod benötigen. Dies liegt zum einen an einem höheren Bedarf der Schwangeren selbst, zum anderen nimmt die Schilddrüse des Kindes in der zwölften Schwangerschaftswoche die Arbeit auf und muss ebenfalls durch die Mutter versorgt werden.

Wichtige Quellen von Jod sind Meeresfrüchte wie Seefische, Algen sowie tierische Erzeugnisse wie Milch und Eier. Das in Deutschland verbreitete jodierte Speisesalz leistet ebenfalls einen wichtigen Beitrag zur ausreichenden Versorgung. Trotzdem sind etwa 30 % aller Deutschen nicht ausreichend mit Jod versorgt. Besonders von Jodmangel betroffene Bevölkerungsgruppen sind Vegetarier und Veganer, Menschen mit Laktoseintoleranz und Menschen, die auf eine salzarme Ernährung achten. Dies kann beispielsweise bei Bluthochdruck angezeigt sein. Auch bei Genuss von sogenanntem Reformsalz oder Meersalz, das nicht zusätzlich mit Jod versetzt wurde, kann es zu einer Unterernährung kommen. Viele Gesundheitsorganisationen empfehlen pauschal Schwangeren, zusätzliches Jod als Nahrungsergänzung zu nehmen.

Jod ist für die Schilddrüsenfunktion entscheidend. Schilddrüsenhormone unterstützen den Knochenaufbau und sorgen für die ausreichende Festigkeit der Knochen bis ins hohe Alter. Auch die kognitiven Funktionen und die Gesundheit des Nervensystems benötigen ausreichend Jod. Hinzu kommt ein gewisser Bedarf an Jod zur Bewahrung einer gesunden, schönen Haut. Jodmangel macht sich durch einige Symptome bemerkbar. Eine unerklärbare Gewichtszunahme kann ebenso dazugehören wie Müdigkeit, eine Schwellung im Halsbereich oder Haarausfall und schuppende Haut. Auch mentale Auswirkungen wie Gedächtnisprobleme und Lernschwierigkeiten können aus der Mangelversorgung mit Jod resultieren. Deshalb ist es nicht verwunderlich, dass 18 % aller Menschen, die sich mit Nahrungsergänzungsmitteln versorgen, auch Jod ergänzend zu sich nehmen.

Ein Holzlöffel in einem Salzhaufen neben einer Glasschüssel auf hellblauer Oberfläche
Lila Vitamin-K2-Grafik mit leuchtendem K2-Schriftzug und schwebenden Blasen

Vitamin K2

Das auch als Menachinon bezeichnete Vitamin K2 ist ein bedeutsames Vitamin, das zur normalen Blutgerinnung und zur normalen Knochengesundheit beiträgt. Anders als Vitamin K1, das durch pflanzliche Quellen wie grünes Gemüse, Hülsenfrüchte, Öle und schwarzen Tee aufgenommen wird, ist Menachinon vor allem in tierischen Erzeugnissen zu finden. Die wichtigsten Quellen sind Eigelb, Milchprodukte und Fleisch. Anders als viele Vitamine ist Vitamin K2 hitzebeständig und geht während des Kochvorgangs nicht verloren.

Im Körper beteiligt sich Vitamin K2 an der Bildung bestimmter Eiweißbausteine, die für den normalen Stoffwechsel bedeutsam sind. Ein Mangel an diesem Vitamin geht mit schlechter Blutgerinnung einher, was zu langsam verheilenden Wunden führt. Ein Mangel wird auch verdächtigt, mit Osteoporose in Verbindung zu stehen. Erfreulicherweise ist Melachinon mit einer empfohlenen Tagesdosis von etwa 70 Mikrogramm für gesunde Menschen in ausreichender Menge in der Nahrung verfügbar.

Mangelerscheinungen entstehen vor allem durch Probleme bei der Aufnahme durch Magen-Darm-Erkrankungen wie Zöliakie oder Morbus Chron sowie bei langfristiger Einnahme bestimmter Medikamente wie Antibiotika. Auch Neugeborene erhalten nach der Geburt zusätzliches Vitamin K, da sie noch keine Vorräte haben. Hypervitaminosen sind nicht bekannt, allerdings sollte Vitamin K nicht bei Thrombosegefahr eingenommen werden, da es die Wirkung von Blutgerinnungshemmern unterdrückt.

Ascorbinsäure

Auch als Vitamin C bekannt, ist Ascorbinsäure eines der bekanntesten Vitamine und für die Gesundheit von entscheidender Bedeutung. Im Körper ist Vitamin C an der Bildung von Kollagen, dem Hauptbestandteil von Bindegewebe, beteiligt. Somit leistet es einen wichtigen Beitrag zur Wundheilung und zur Erhaltung der gesunden Körperstrukturen. Neben diesen Eigenschaften ist Ascorbinsäure ein Radikalfänger. Radikale sind freie Atome, die im Körper Schäden am Erbgut anrichten können und im Verdacht stehen, zahlreiche Krankheiten wie Herz-Kreislauf-Beschwerden oder Krebs zu begünstigen. Zusätzlich unterstützt Vitamin C die Aufnahme von Zink und Eisen, weswegen die Einnahme von Präparaten dieser Art häufig mit einem Glas Orangensaft empfohlen wird.

Der Körper eines gesunden Menschen benötigt am Tag 75 bis 100 Milligramm Vitamin C. Die körpereigenen Speicher für Vitamin C sind stark begrenzt, weswegen diese Aufnahme täglich geschehen muss. Überschüssiges Vitamin C wird über den Urin ausgeschieden, Hypervitaminosen sind deswegen nicht bekannt. Der Bedarf von Rauchern ist etwa 40 % höher, da die Konzentration von Vitamin C in ihrem Blut geringer ist.

Ein langfristiger Mangel an Vitamin C macht sich bei Kindern durch die Moeller-Barlow-Krankheit bemerkbar, deren Hauptsymptom Probleme bei der Knochenbildung sind. Erwachsene leiden unter Skorbut, die besonders unter Seeleuten in der Zeit der Entdecker traurige Berühmtheit erlangte. Das beste Mittel gegen einen Vitamin C-Mangel ist eine ausgewogene Ernährung mit ausreichend Obst und Gemüse. Gute Vitamin C-Quellen sind Kartoffeln, Paprika, Kohl, aber auch Zitrusfrüchte und Johannisbeeren. Sogenannte „Superfrüchte“ mit sehr hohem Vitamin C-Anteil erfreuen sich als Bestandteil von Smoothies ebenfalls großer Beliebtheit. Da Vitamin C hitzeempfindlich ist, sollte Gemüse nur leicht gedünstet werden. Sollte eine Versorgung über die Nahrung nicht ausreichend möglich sein oder ein erhöhter Bedarf an Ascorbinsäure bestehen, ist eine Gabe von zusätzlichem Vitamin C als Nahrungsergänzungsmittel sinnvoll.

Eine Frau lächelt in einer Küche und hält zwei halbe Orangen und ein Glas Orangensaft in der Hand.
Bunte Fitness-Smoothies mit Hanteln, Maßband, Kräutern und Früchten auf weißem Hintergrund

Eiweiß

Als Grundbaustein des Körpers erfüllt Eiweiß zahlreiche Funktionen im Körper. Nach der Nahrungsaufnahme wird es in seine Bestandteile, die Aminosäuren, aufgeteilt, die durch den Körper zu zahlreichen unterschiedlichen Proteinen zusammengesetzt werden. Diese Proteine spielen im Körper verschiedenste Rollen, formen Zellen und Muskeln und unterstützen den Stoffwechsel. Zusätzlich können Aminosäuren durch den Körper in Energie umgewandelt werden. Der menschliche Körper benötigt 20 verschiedene Aminosäuren. Einige dieser Bausteine kann der Mensch selbst erzeugen, die restlichen Aminosäuren müssen durch die Nahrung aufgenommen werden. Diese werden auch als essenzielle Aminosäuren bezeichnet.

Ein gesunder Mensch benötigt am Tag 0,8 g Eiweiß pro Kilogramm Körpergewicht. Dabei muss die Eiweißzufuhr alle essenziellen Aminosäuren enthalten. Man spricht bei Nahrung, die alle essenziellen Aminosäuren zur Verfügung stellt, auch von einem kompletten Protein. Gute Eiweißquellen sind Tierprodukte, Reis, Milchprodukte und Hülsenfrüchte. Ein gesunder Mensch kann seinen Eiweißbedarf problemlos über eine gesunde, abwechslungsreiche Ernährung decken.

Die zusätzliche Aufnahme von Eiweiß ist vor allem bei Sportlern populär. Sowohl Freizeitsportler als auch Profis und Bodybuilder benötigen zusätzliches Eiweiß, um mit intensivem Training neue Muskeln aufbauen zu können. Menschen, die ihr Gewicht reduzieren wollen, nehmen häufig Eiweiß, denn dieses sättigt nicht nur lange, sondern liefert auch notwendige Bausteine für den Körper, ohne dick zu machen. Auch ältere Menschen benötigen manchmal zusätzlich zu ihrer täglichen Ernährung Eiweißkonzentrate. Abzuraten ist die zusätzliche Eiweißaufnahme bei Menschen mit Nierenproblemen.

Trainierende Menschen sollten je Training 25 g Eiweiß je Trainingseinheit zu sich nehmen. Es gibt zahlreiche Eiweißquellen. Besonders beliebt sind Proteinshakes auf Basis von Molke, die sich durch eine besonders hohe Bioverfügbarkeit auszeichnet. Bereits 60 Minuten nach der Einnahme hat die Eiweißkonzentration im Blut ihr Maximum erreicht. Vollei und Casein sind ebenfalls gut geeignet und liefern die Aminosäuren über einen längeren Zeitraum. Für Vegetarier und Veganer gibt es außerdem Proteinshakes auf Basis von Soja, Reis oder Hülsenfrüchten. Sojaproteinshakes sind auch für Menschen geeignet, die eine Diät halten, da sie den Stoffwechsel anregen.

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